Bremen, Hansestadt.

Die Hansestadt Bremen wurde als Ort erstmalig 838 erwähnt. Der Erzbischof von Hamburg, Ansgar, verlegte 848/849, nach der Plünderung Hamburgs durch die Normannen, seinen Sitz nach Bremen. 888 erlangte die Stadt das Münzrecht und Zollrecht - das Marktrecht wurde bestätigt. Bremen war Mitglied der Hanse in dessen Verbund die Stadt u.a. große Mengen an Bier verschiffte. Mit Unterbrechungen war Bremen bis 1669 Mitglied des Hansebundes. 1815 wurde Bremen neben Hamburg, Lübeck und Frankfurt als souveräner Staat Mitglied im Deutschen Bund. 1827 kaufte Bremen das Gebiet von Bremerhaven und legte dort einen Überseehafen an. Bis 1854 wurde er der größte Auswandererhafen Europas. 1888 schloss sich Bremen dem Deutschen Zollverein an und eröffnete einen Freihafen. Während des II. Weltkriegs wurden durch Luftangriffe große Teile Bremens zerstört - die Böttcherstraße als Teil der Bremer Altstadt und heutige touristische Sehenswürdigkeit wurde 1954 durch eine Kaffeefirma wieder im ursprünglichen Zustand erbaut; die Straße ist jetzt Teil einer Stiftung. Die Stadt Bremen hat zusammen mit Bremerhaven eine Fläche von 325 km² und ca. 567 000 Einwohner*innen.
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